29.03.2011: fiinanzmonitor-online.com von Angelika Ivanov Starke Türkei Nahostkrise sorgt für Vertrauenszuwachs Die Türkei trotzt der Nahostkrise, stärkt ihre Binnennachfrage und profitiert von einer jungen Bevölkerung. Baris Büyükdemir, Manager des Ceros Türkei75 Plus, zu den Gründen. Die Türkei hatte 2010 nach China den stärksten Wirtschaftswachstum. Immer häufiger prognostizieren Analysten dem Land am Bosporus gute wirtschaftliche Zeiten. „Das ist ganz klar“, meint Baris Büyükdemir. „Schließlich profitiert das Land von seiner guten Demografie. Viele junge Menschen stärken die Binnennachfrage. Ein anderer Aspekt ist die Bankenkrise. Diese haben wir 2001 schon erlebt und waren deswegen im Jahr 2008 sehr gut aufgestellt. Unsere Kontrollmechanismen haben verhindert, dass uns die Finanzkrise so stark trifft." Jedoch war der Wirtschaftsaufschwung zu Beginn eher von Investoren geprägt, die „heißes Geld“ investieren und es auch schnell wieder zurückziehen. Das gefährdet die Stabilität. „Das sind eher die Probleme aus alten Zeiten“, meint der Fondsmanager. „Ich bin fest überzeugt, dass innerhalb eines Jahres das „heiße Geld“ verschwindet und nur noch dauerhafte Investitionen in der Türkei gehandelt werden. Natürlich unterliegen auch wir Volatilitäten, aber sie bewegen sich in normalen Schwankungsbereichen.“ Daher würde er auch in seinem Fonds keine zusätzlichen Sicherungen einbauen. Ein aktuelles Problem hingegen ist der Nahostkonflikt. Auf Grund der geografischen Nähe wird vermutet, dass die Türkei auch wirtschaftlich Schaden nehmen kann, weil sich die Investoren zurückziehen. „Wir haben natürlich einen Rückgang im Export verzeichnet“, gibt Büyükdemir zu. “Aber wir müssen vor allem die positiven Aspekte sehen. Zum Einen der Tourismus: Viele die vielleicht sonst nach Ägypten geflogen wären, verbringen ihre Zeit dieses Jahr in der Türkei. Zum Anderen: Die Krisenstaaten waren alles One-Man States, deren Bevölkerung jetzt auf die Straße geht. Uns kann das nicht passieren." Damit verändere sich auch die Rolle der Türkei innerhalb des Nahen Ostens. "Die Türkei wird zum Modell der islamischen Demokratie. Hier ist es friedlich und stabil. Das zieht auch das Geld an", weiß Büyükdemir. Die Art der Investitionen macht den Unterschied: "Neben Aktien werden auch immer mehr Immobilien gekauft – also Realwerte. Das zeigt uns: Die Investoren bleiben etwas länger. Möglich gemacht wird das vor allem durch unsere Außenpolitik. Seit 2002 ist die AKP unter Recep Tayyip Erdoğan an der Regierung und hat das Bild der Außenpolitik verändert. Nun ist es für die Türkei wichtig, sich wirtschaftlich auch außerhalb der Europäischen Union gut aufzustellen. Durch die kulturelle Nähe fühlen sich gerade arabische Geschäftsleute sicher, hier ihr Geld anzulegen. Das ist gut für unsere Wirtschaft“, sagt der Fondsmanager.
28.08.2009 FONDS professionel: Ceros Vermögensverwaltung AG Die deutsche Ceros Vermögensverwaltung AG hat lizenzierte Schwestergesellschaften in den USA und der Schweiz und eine Schwestergesellschaft in Istanbul. Die Ceros Broker Service AG ist im Kundensegment bis 2 Millionen US-Dollar - eigenen Angaben zufolge - die einzige deutsche Brokergesellschaft mit einer US-Schwestergesellschaft, die über die notwendigen US-Börsenlizenzen verfügt.
01.07.1999 Finanztest Nr.7, Juli 1999 „Mittelmeerfonds- Anlegen in Istanbul und Athen“ Nicht nur, aber vor allem die zweieinhalb Millionen türkischen Mitbürger hat die Ceros Vermögensverwaltung als Käufer im Visier.
01.04.1999 Capital Heft 4/99: „Heiße Türkei-Anlage“ In Kooperation mit der Union Investment legt der Vermögensverwalter Ceros den ersten reinen Türkei-Fonds auf. Dieser hochspekulative Fonds eignet sich bestens als Depotbeimischung.
17.03.1999 Die Welt 17.3.1999 „Börse am Bosporus lockt risikobereite Anleger“ Die Ceros Vermögensverwaltung und Union Investment bringen den ersten türkischen Fonds heraus, der ausschließlich in inländische Aktien und Anleihen investiert. Ceros setzt dabei auf die Zusammenarbeit mit dem türkischen Investmenthaus Global Securities um näher am Marktgeschehen zu sein.
16.03.1999 Handelsblatt 16.3.1999 „Ceros entdeckt Marktlücke“ Mit dem neuen Türkei-Fonds will Ceros bewusst die türkischen Einwanderer ansprechen. Das Vertriebskonzept ist einzigartig. Türkischsprachige Mitarbeiter sollen den Fonds in vorwiegend von Immigranten bewohnten Gemeinden und Vereinen direkt anbieten.